Damit habe ich jetzt in der Europameisterschaft mit 20 Punkten aus zwei Siegen ein gutes Punktepolster. Humberto und Zoltan, die jeweils einen zweiten und dritten Rang verbuchten, liegen fünf Punkte hinter mir und das heißt, dass ich mir einen vierten Platz „erlauben“ kann beim Finale in drei Wochen in Finland......aber langsam, erst mal sturzfrei durchkommen.
In Ungarn hätte ich mir übrigens fast wehgetan! Beim zweiten Durchgang habe ich auf dem recht ungleichmäßig griffigen Untergrund plötzlich Grip bekommen bei einem Donut im zweiten Gang und bin quasi im Highsider im hohen Bogen abgestiegen. Irgendwie muß ich mich glücklicherweise geschickt abgerollt haben, denn es ist mir eigentlich nichts passiert und ich bin sofort weitergefahren, nachdem ich meine F800 wieder aufgestellt hatte; nur leider war die vordere Bremsarmatur gebrochen. Also im no hands Wheelie ganz nach hinten zu meinem Mechaniker Hans, der das Ersatzmotorrad bereits gestartet hatte. Fliegender Wechsel und weiter. Der Rest meiner Performance abgesehen von diesem Abflug muss nicht ganz schlecht gewesen sein, denn ich konnte trotz Sturz auch diesen zweiten Durchgang für mich entscheiden genauso wie das Finale der besten zwölf der insgesamt dreißig Teilnehmer.
Erst am nächsten Morgen spürte ich, dass ich mir doch eine ganz leichte Verstauchung am Handgelenk geholt habe- aber ich glaube, das wird mich nicht sonderlich behindern. Hoffentlich: denn ab Donnerstag ist Racing angesagt beim Erzberg Rodeo, dem weltgrößten Offroad Rennen mit über tausend Startern. Ich halte euch auf dem Laufenden