|
|
 |
|
Schon als kleiner Junge wollte er nur eins: Motorradfahren im Grenzbereich. Und er lebt seinen Traum. Chris Pfeiffer zählt seit Jahren zu den besten Streetbike Freestyle (=Stunt-) Fahrern der Welt. Bereits seit 1996 ist „CP“ Profi, beschäftigt sich neben unzähligen Shows im In- und Ausland mit neuen Tricks, Projekten und einigen harten Offroadrennen und setzt Impulse im Freeriding. Seit 2000 trainiert er intensiv auf großen Straßenmotorrädern, baut sie mehr und mehr in seine Shows ein und findet in diesen kräftigen, schnellen Bikes seine neue Herausforderung im Grenzbereich. Bereits drei Jahre später steht er am ersten Höhepunkt seiner bisherigen Karriere; er wird Stunt Riding Weltmeister im tschechischen Bechyne vor 15.000 jubelnden Zuschauern und sechs begeisterten Punktrichtern, die ihn allesamt auf Platz eins setzen. Im Folgejahr - und eigentlich "im Vorbeigehen" wird CP auch noch Europameister. Zu dieser Zeit, 2004, steht die Produktion der ersten DVD, "CP Moto Freestyle" an oberster Stelle der Prioritätenliste. Diese erste DVD geht weg wie die warmen Semmeln, der Vertrieb weitet sich auf Nordamerika aus, wo diese DVD 2006 sogar für die "Extremsport Oscars", den Xtremmy Awards nominiert wurde.
Mit 1.1.2006 wechselt Chris auf die BMW F800s und der Erfolg geht unmittelbar weiter: Nach nur zwei Monaten Eingewöhnung ans neue Gerät gewinnt CP die größte Stuntriding Competition der USA, die legendären "Stuntwars" in Florida und gleich danach alle 3 Läufe zur European Stuntriding Championship. 2007 beginnt mit dem Weltmeistertitel im "Indoor Streetbike Freestyle", es geht in der gleichen Tonart weiter.
|
| Name: |
Chris “CP” Pfeiffer |
| Wohnort: |
Halblech / Bayern / Deutschland |
| Geburtsdatum: |
20.04.1970 in Schongau/Germany |
| Erstes Motorrad: |
mit 5 Jahren |
| Beruf: |
Motorrad-Profi |
| Disziplin: |
Street-Freestyle,Freeriding; nebenbei Enduro |
| Ausbildung: |
Abgeschlossenes Studium in Sport und Biologie |
| Familie: |
Verheiratet mit Renate, 2 Kinder, Pia und Amelie |
| Hobbies: |
Ski und Mountainbike, Musik hören |
| Werdegang: |
Trial von 1980-1992, seit 1993 Tricks und Freeriding auf Trialbikes, seit 1996 Profi, seit 2000 Streetbike Freestyle auf Big Bikes |
| Titel: |
- Indoor Streetbike Freestyle World Champion 2007, Zurich, SUI
- Winner Stuntwars 2006, Lakeland Dragstrip, Florida
- Stunt Riding Europameister 2004, 2006
- Stunt Riding Weltmeister 2003
- 4-facher Sieger Erzberg, Redbull Harescramble
- Sieger Offroad Challenge 1996
- Deutscher Trial-Pokal-Sieger 1988
- Deutscher Jugendmeister Trial 1985
|
| Rekorde: |
- 2004: überhängendstes Wheelie: 115 Grad
- 2000: 15 Wheelie-Kreise in 30 Sekunden
- 1997: Long jump ohne jegliche Rampe über 33 nebeneinanderliegende Personen (bunny hop) |
| |
|
| Bikes: |
Street Freestyle: BMW F800S
Offroad: BMW HP2, Beta Trial REV3-270 |
| Lebensphilosophie: |
Je länger man schläft, desto müder wird man! |
|
|
|
BACKGROUND:
|
Chris entdeckt seine Leidenschaft für Motorräder schon sehr früh in seiner Kindheit. Bereits mit 5 Jahren will er nicht mehr bei seinem motorradbegeisterten Vater mitfahren, sondern selber den Lenker in die Hand nehmen. Nach ersten Versuchen im elterlichen Garten mit einer tiefergelegten Sachs 100 ist sein Lieblingsmotorrad in den folgenden Jahren eine Zündapp 200 mit Seitenwagen. Das gesamte Taschengeld fließt in den Tank.
Mit 10 Jahren bekommt er sein erstes gebrauchtes Trialmoped, nimmt an seinem ersten Wettbewerb teil und ist sofort vom Trialsport infiziert. In den folgenden Jahren ist er mit seinem Vater erfolgreich on tour. Sie tingeln von Trial zu Trial, Chris wird deutscher Jugendmeister und fährt später erfolgreich in der DM und WM.
|
Er absolviert das Abitur und studiert in München Sport und Biologie. Mangels Offroad-Trianingsmöglichkeiten in München beschließt er, die Triallaufbahn zu beenden und sich stattdessen auf das zu konzentrieren, was ihn schon immer „gekickt“ hat: Freestyle Riding, Tricks an der physikalischen Grenze, und das kann man auch auf Parkplätzen in München trainieren! Einige Zeit später hat er seinen ersten großen Auftritt als Showfahrer in der Olympiahalle, macht sich nach und nach einen Namen und wird 1996 Profi.
Neben den Shows kommt er im selben Jahr beim Gilles-Lalay-Classic, dem härtesten Offroadrennen der Welt als Finisher ins Ziel, gewinnt die Offroad Challenge und fährt den ersten von vier Siegen am Erzberg und damit bei einem der härtesten Endurorennen ein. Kurz daruf wagt er die Erstbefahrung der „Via Tina“, einer Kletterroute im dritten Schwierigkeitsgrad in Arco/Italien mit dem Motorrad. Außer ihm hat diese Route bisher niemand wiederholt.
In den Folgejahren stellt Chris einige Rekorde auf, wie etwa die neue Bestmarke im Weitsprung über 33 nebeneinanderliegende Personen ohne Rampe oder sonstige Hilfsmittel auf der Start-und Zielgeraden am Nürburgring beim Motorrad-Grand Prix 1997. Beim Versuch, den eigenen Rekord in der ARD-Guinness-Show der Rekorde zu überbieten, kommt Chris wegen eines technischen Defekts zu Sturz und wird mit mehreren komplizierten Knochenbrüchen zum ersten mal in seiner Laufbahn als Profisportler ins Krankenhaus eingeliefert. Es folgen einige Operationen, monatelanges Reha-Training, Hoffnung, Rückschläge, düstere Prognosen der Ärzte. Doch nach 13 Monaten ist er körperlich wieder in der Lage, extrem Motorrad zu fahren, trainiert wie ein Besessener und gewinnt das Erzbergrennen 2000, einen Offroad-Extrem-Event. „CP“ ist zurück und deklassiert die weltbesten Endurofahrer.
Im Sommer 2000 beschäftigt er sich erstmals intensiv mit Freestyle auf einem Straßenmotorrad, was ihn – inspiriert vom Können einiger brasilianischen Freestyleprofis – nicht mehr losläßt und von da an zur Leidenschaft und Hauptbeschäftigung wird. Immer mehr rückt das große Straßenmotorrad bei den Shows in den Mittelpunkt, denn es geht einfach gewaltig ab, wenn er auf der 1000er Ducati Monster rockt. Aber das leichte, handliche Trialmotorrad bleibt nicht ganz zuhause, denn manche Tricks sind nur damit möglich und die Kombination der perfekten Beherrschung von Straßen- und Trialmotorrad läßt enorm viele verschiedene Trcks zu. Und genau dieses breite Repertoire macht Pfeiffers Shows aus, genauso wie der sichtbare und spürbare Fahrspaß und seine sehr publikumsnahe Art zusammen mit der Gabe, das Publikum zu begeistern. |
|
 |
|